






Die Festival-Eröffnung am 9. Oktober wird in Anwesenheit von Bundespräsident Horst Köhler gefeiert.
In den 1960er Jahren beschrieben vor allem die Bücher von Chinua Achebe oder Wole Soyinka die Hoffnungen, die sich mit Entkolonialisierung und Unabhängigkeit verbanden. Heute sind es die Filmemacher Afrikas, die sich mit postkolonialen Machtverhältnissen und den Sehnsüchten der Menschen auseinandersetzen.
Faszinierend an den neuen afrikanischen Filmlandschaften ist nicht zuletzt, dass in ihnen Afrikaner aller Länder zu Wort kommen und sich an Filmöffentlichkeiten weltweit wenden.
Sie erschließen globale Themen aus den verschiedensten, zum Teil sehr persönlichen Blickwinkeln etwa das Ende der nationalistischen Utopie in Afrika, aber auch die Überwindung des sprichwörtlichen Afro-Pessimismus.
Manthia Diawara, Professor für Vergleichende Literaturwissenschaften und Direktor des Instituts für Africana Studies an der NYU, kuratiert die ersten vier Wochenenden.
Das fünfte und somit finale Wochenende widmet sich der letzten Ausgabe des publikumsstärksten Festivals der Welt, dem FESPACO und findet in Kooperation mit AFRIKAMERA 2008, einer Initiative des Vereins toucouleur e.V., statt.
Eine ganze Reihe konkurrierender und oft auch gegensätzlicher Filmsprachen gibt es zu entdecken, darunter die Berlin-Premiere des Films CLOUDS OVER CONAKRY von Cheik Fantamady Camara sowie LES SAIGNANTES, einer der ersten Science-Fiction Politthriller Afrikas, des kamerunischen Regisseurs Jean-Pierre Bekolo, dem der Ruf vorauseilt, Afrikas Tarantino zu sein.
Gerade kritische Positionen sind in Europa kaum zu sehen, weil sie im Widerspruch zu einer so politisch korrekten wie monolithischen Definition des afrikanischen Films durch hiesige Festivals und Kulturinstitutionen stehen.
Der tatsächlich vorhandene Reichtum des filmischen Vokabulars, die Bandbreite schöpferischer wie politischer Vorstellungen erschließt sich aber erst, wenn wir weniger den Unterschied zwischen afrikanischen und westlichen Filmen im Blick haben, sondern die Verschiedenheit der Filmsprachen und politischen Visionen innerhalb Afrikas.
Jedes Festivalwochenende widmet sich einem thematischen Schwerpunkt:
10.-12.10. POSTKOLONIALE ÄSTHETIK
16.-19.10. AFRIKA UNTER DEM MIKROSKOP
23.-26.10. NÉGRITUDE
30.10.- 31.10. NOLLYWOOD
06.11- 09.11. AFRIKAMERA
Begleitend zum Filmprogramm gibt es Panels, Vorträge und Gespräche mit Filmemachern.
Ein detailliertes Programm finden sie unter: http://www.hkw.de/de/programm2008/afrika_film/_african_screens/projekt-detail_african_screens.php
In Kooperation mit AFRIKAMERA 2008, einer Initiative von toucouleur e.V. unter der Schirmherrschaft von Dr. Uschi Eid
Mit besonderer Unterstützung des Auswärtigen Amtes im Rahmen von Aktion Afrika
>> In der Wüste der Moderne | In the Desert of Modernity
Koloniale Planung und danach | Colonial Planning and After
29.08.- 26.10.2008
Ausstellung, Konferenz, Filme, Performance | Exhibition, Conference, Films, Performance
Haus der Kulturen der Welt
http://www.hkw.de
Tickets + Infos: +49 30 397 87 175
08.11. 2008 8:00P
Band Shalom - Aidsgala Berlin
09.11. 2008 8:00P
Band Shalom - N/A Moscow









Zwei Mann und Xavier Naidoo Berlin
Oct 18 2008 8:00P
Kaiser Badou in Soul4Kids München
SONIX: Soul City Magic + Jam-Session Berlin, Berlin
Oct 25 2008 4:00P
Open Air Bonn, Nordrhein-Westfalen
Oct 25 2008 11:00P
Stadtgarten Köln Köln, Nordrhein-Westfalen
Nov 8 2008 8:00P
Hasselt Hasselt
Oct 10 2008 8:00P
Blues-Festival Hamburg, Hamburg
Oct 25 2008 8:00P
Stadtgarten Cologne, Nordrhein-Westfalen


















Nov 4 2008 10:00A
YES I AM! im Ella- Kappenberg-Saal des Friedrich-Schiller-Hauses Bremerhaven
Oct 24 2008 8:00P
KFZ Marburg-KFZ
Oct 25 2008 8:00P
Haus der Jugend Düsseldorf
Dec 16 2008 9:00P
Conne Island Leipzig



















www.lido-berlin.de
Es ist noch gar nicht so lange her da wurde „organische“ Musik von der elektronischen Avantgarde milde belächelt. Inzwischen ist auch den selbsternannten Puristen klar, dass besonders bei Live-Shows echte Musiker den Unterschied machen.
Kein Wunder also, dass Boombaker, die spätestens seit dem Gewinn des Hobnox-Award 2008 als explosivste Party-Band Berlins gelten, voll auf die Stärken handgemachter Sounds setzen.
Mit ihrem neuen Programm „Don’t Panic, it’s organic!“ lässt es die Band, die sich mit spielerischer Sicherheit im Spannungsfeld zwischen Punk und Breakbeatz, zwischen Brachialität und Virtuosität aufhält, mächtig krachen.
Hypnotische, elektrisierende Beats, treibende Gesänge und eine furiose interaktive und multimediale Bühnenshow machen jede Boombaker Live zu einer schweißtreibenden Offenbarung.
Damit das energetische Erlebnis eines ihrer Konzerte auch zu Hause möglich wird, arbeitet die Band zur Zeit an einer DVD, die dem kommenden Album beigelegt werden soll.
Aufgenommen wird am 3. November im Lido. Ein absolutes Muss für alle die dabei sein wollen, wenn Boombaker ihre neue Bühnenshow erstmals in Berlin präsentieren.
http://www.myspace.com/boombaker

03.10.2008
Werkstatt der Kulturen/Berlin
20 Uhr
09.10.2008
Popkomm/Berlin
A-Trane, 20 Uhr






